MARKETINGLEXIKON

Inhaltsübersicht

Marketinglexikon von A bis Z

ABC – Analyse

Die ABC-Analyse ist ein Verfahren, um Kunden in differenziertere Leistungsgruppen zu unterteilen. So haben A – Kunden meist den höchsten Umsatz, B-Kunden einen mittleren Umsatz und C-Kunden den geringsten Umsatz. Ziel ist es, durch die Differenzierung beispielsweise Marketingmaßnahmen und Außendienstbesuche gezielter einsetzen zu können. Neben den Umsätzen sind auch weitere Merkmale wie beispielsweise Zukunftspotentiale oder die Zahlungszuverlässigkeit für die Zuordnung ausschlaggebend.

Absatzhelfer

Unter Absatzhelfern versteht man rechtlich selbstständige Unternehmen (Makler, Handelsvertreter, usw.), die innerhalb des Absatzes arbeiten, aber die zu verkaufenden Produkte nicht selbst erwerben.

Absatzmittler

Unter Absatzmittlern versteht man rechtlich selbstständige Unternehmen, die innerhalb des Absatzes tätig sind und die zu verkaufenden Produkte auf eigene Rechnung und in eigenem Namen kaufen bzw. verkaufen. Hierzu zählen klassischerweise der Einzel- und der Großhandel.

Absatzkanal

Der Absatzkanal beschreibt den Weg, auf dem das Produkt vom Unternehmen zum Kunden gelangt. Dies kann mit Zwischenhändlern als indirekter Absatz oder direkt vom Unternehmen zum Kunden z. B. per Internet oder durch Kataloge geschehen.

Absatzpotential

Mit dem Absatzpotential wird der Anteil am Markt bezeichnet, den ein Unternehmen praktischerweise umsetzen kann bzw. glaubt umsetzen zu können. Im Gegensatz zum Marktpotential wird beim Absatzpotential insbesondere die Wettbewerbssituation in die Schätzung einbezogen.

Absatzvolumen

Das Absatzvolumen besteht aus der Summe aller getätigten Umsätze eines Unternehmens in einer bestimmten Zeit in einem vordefinierten Markt.

After Sales Marketing

Beim After Sales Marketing wird der Kunde auch nach dem Verkauf vom Unternehmen betreut. Ziel ist die langfristige Kundenbindung. Klassische Möglichkeiten sind Kundenzeitschriften, besondere Events oder beispielsweise Kundenzufriedenheitsmailings. Beim After Sales Marketing steht nicht der einzelne Verkauf, sondern das längerfristige Umsatzpotential des Kunden im Vordergrund.

AIDA-Formel

Die AIDA-Formel ist ein Modell zur Erklärung der Kundenverhaltens auf Werbung oder Verkauf. Die positive Reaktion des Kunden läuft demnach in den folgenden 4 Phasen ab
1. Attention (Aufmerksamkeit)
2. Interest (Interesse)
3. Desire (Wunsch)
4. Action (Aktion, Kauf)
Die AIDA Formel gilt als Klassiker, vereinfacht allerdings das Kundenverhalten auf wenige Randbedingungen. Die AIDA-Formel wird auch gerne als Erklärungsmodell in Vertriebsseminaren genutzt.

Basisbotschaft

Die Aufgabe der Basisbotschaft besteht darin, über das Produkt ausführlich zu informieren und gleichzeitig eine Differenzierung zum Wettbewerb zu erzielen.

Befragung

Den befragten Personen werden gezielte Fragen gestellt, um wichtige Informationen über marketingrelevante Sachverhalte zu gewinnen. Man unterscheidet folgende Befragungsarten mündliche, schriftliche, telefonische, computerintegrierte und Internetbefragung.

Benchmarking

Unter Benchmarking versteht man eine Methode, durch Beobachtungen und Analysen der besten Unternehmen eigene Anregungen für die Verbesserungen von Leistungen, Produkten oder Prozessen zu erhalten.

Billings

Hierunter versteht man den Bruttoumsatz einer Werbeagentur. Da auch alle Werbegelder enthalten sind, die für Ihre Werbeagentur nur durchlaufende Kosten darstellen, ist für den eigentlichen Umsatz einer Werbeagentur der Nettoumsatz ausschlaggebend.

Black Box Modell

Das Black Box Modell ist das Grundmodell der Consumer-Behaviour-Theorie. Die Psyche und der Entscheidungsprozess des Käufers stellt dabei eine „black box“ dar. Das bedeutet, es können keine Aussagen über den Entscheidungsprozess des Konsumenten gemacht werden. Allgemein wird nun unterstellt, dass der Konsument bestimmten Stimuli (Marketinginstrumenten und Umwelteinflüssen) ausgesetzt ist, die dann zu einem bestimmten, sichtbaren oder unsichtbaren Konsumentenverhalten führen.

Brainstorming

Die Idee des Brainstorming ist es, in einer Gruppenarbeit neue Ideen und Problemlösungen zu gewinnen. Innerhalb des Brainstormings darf jeder Teilnehmer Gedanken und Assoziationen zu einem Thema äußern, die von einem Moderator aufgeschrieben werden. Wichtig ist dabei, dass während der Ideensammlung diese Gedanken weder kritisiert noch bewertet werden. Brainstorming hilft einerseits Gruppenpotentiale zu nutzen und andererseits Denkblockaden aufzulösen.

Break – Even -Point

Der Break- Even – Point ist der Wert, an dem sich der Umsatz mit den Gesamtkosten deckt. Unterhalb des Break – Even -Points ist das Unternehmen in der Verlustzone, oberhalb des Break- Even – Points hingegen im Gewinnbereich.

Briefing

Eine kurze, schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Gesichtspunkte und Ziele einer Aufgabenstellung.

Claim

Die Hauptaussage einer Werbung wird auch als Claim bezeichnet.

Copystrategie

Innerhalb der Copystrategie wird die Grundkonzeption der Werbekommunikation festgelegt. Sie besteht aus folgenden drei Teilen
1. Consumer – Benefit Welchen Verbrauchervorteil bzw. welchen Nutzen hat das zu bewerbende Produkt oder die zu bewerbende Dienstleistung?
2. Reason – Why: Wie kann der Consumer – Benefit glaubhaft begründet werden?
3. Tonality: Mit welchen einheitlichen Worten oder optischen Elementen können Consumer – Benefit und Reason – Why herausgestellt werden?

Copy – Test

Unter dem Copy – Test versteht man die Befragung von Zeitungs- und Zeitschriftenlesern, um zu erfahren , welche Beiträge und Anzeigen wahrgenommen, überflogen oder auch komplett gelesen wurden.

Corporate Behavior

Corporate Behavior (cb) ist Bestandteil der Corporate Identity und bezieht sich auf die einheitlichen Verhaltensgrundsätze innerhalb eines Unternehmens. Ziel ist, Verhaltensweisen in der Führung oder beispielsweise im internen Umgangston gemäß der Firmenphilosophie zu vereinheitlichen.

Corporate Communications

Unter Corporate Communication (cc) versteht man die einheitliche Ausrichtung der Unternehmenskommunikation nach außen hin. So soll die „Botschaft“ und die „Unternehmensphilosophie“ des Unternehmens in die Öffentlichkeit getragen werden. Wichtiger Bestandteil der Corporate Communications ist beispielsweise der Firmenslogan. Corporate Communikations ist Bestandteil der Corporate Identity (ci)

Corporate Design

Unter Corporate Design (cd) versteht man das einheitliche visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens. Hierzu zählt in erster Linie das Firmenlogo, die Firmenfarbe und die Firmentypografie (Typografie = Schrift). Hieraus können umfangreiche cd Handbücher entwickelt werden, in denen das gesamte optische Erscheinungsbild eines Unternehmens vom Prospekt bis zum Messestand festgelegt wird. Neben der Gestaltung von Geschäftsunterlagen oder Prospekten zählt die Firmenarchitektur oder beispielsweise die Firmenkleidung zum Corporate Design.

Creative Director

Der Creative Director ist innerhalb einer Werbeagentur für die gesamte kreative Arbeit des Unternehmens zuständig.

Corporate Identity

Unter Corporate Identity (ci) versteht man die einheitliche „Identität“ eines Unternehmens. Sinn und Zweck des Corporate Identity ist es, sowohl Mitarbeitern als auch der Öffentlichkeit ein einheitliches, greifbares Unternehmensbild darzustellen. Die drei Hauptbestandteile der Corporate Identity sind das Corporate Design, die Corporate Communications und das Corporate Behavior.

CTP

Unter CTP versteht man das Computer-To-Plate Verfahren, in dem die Druckform direkt aus der Datei des Designers hergestellt wird. Die Herstellung eines Films und die damit verbundene Montage des Films auf die Druckplatte entfällt. Das Computer-To-Plate Verfahren ermöglicht eine schnellere und vor allem größere Druckvorstufe.

Database Marketing

Beim Database Marketing wird das Marketing mithilfe von Datenbanken (in der Regel mit Kundendaten) unterstützt oder gesteuert. Insbesondere im Direktmarketing ist Database Marketing die Grundstütze aller Maßnahmen.

Delphi-Methode

Bei der Delphi-Methode geben Experten in zwei Phasen ihre Meinung zu einer zukünftigen Entwicklung ab. In der ersten Phase gibt jeder Experte seine persönliche Einschätzung ab, in der zweiten Phase werden alle Einschätzungen innerhalb der gesamten Expertenrunde diskutiert und bewertet. Insbesondere bei interdisziplinären Expertenrunden hat sich die Delphi-Methode bewährt.

Demographie

Hierunter versteht man alle beschreibenden Informationen über die Bevölkerung. Hierzu zählen Alter, Geschlecht, Haushaltsgröße Familienstand genauso wie das Einkommen oder beispielsweise der Beruf.

Differenzierte Marketingstrategie

Bei der differenzierten Marketingstrategie wird der Markt in einzelne, kleinere Marktsegmente geteilt, um so optimal auf jeden Kundenwunsch eingehen zu können. Jedes Marktsegment erhält somit eine eigene Marketingstrategie.

Direkter Absatz

Beim direkten Absatz erfolgt der Verkauf direkt vom Produzenten zum Kunden.

Direktmarketing

Beim Direktmarketing wird ein direkter Kontakt zwischen Anbieter und Abnehmer angestrebt. Ziel ist, über ein entsprechendes Feedback einen Verkaufsabschluss zu erhalten. Klassische Mittel des Direktmarketings sind personalisierte Mailings, Postwurfsendungen, Telefonmarketing und Direktmarketinganzeigen. In jüngster Zeit sind Radio- und Fernsehspots „Rufen Sie jetzt an…“ sowie das Internet hinzugekommen.

Display

Unter einem Display versteht man ein dreidimensionales Werbemittel, das über Produkte informieren und gleichzeitig deren Abverkauf fördern sollen.

Distributionspolitik

Unter dem Begriff der Distributionspolitik versteht man alle Maßnahmen, die sich auf das Verteilen des Produktes vom Produzenten bzw. Dienstleister hin zum Käufer beziehen. Bereiche der Distributionspolitik sind der Absatzweg und die Marketing- oder auch Absatzlogistik.

Diversifikationsstrategie

Bei der Diversifikationsstrategie will das Unternehmen mit neuen Produkten neue Märkte erschließen.

DTP

Unter DTP versteht man Desktop Publishing, die Gestaltung des Layouts am Computer. Insbesondere Anbieter wie die Firma Apple haben sich auf den Bereich des DTPs konzentriert.

Durchschlagen

Unter dem Begriff „durchschlagen“ versteht man im Druckereigewerbe die Schattenbildung der Druckfarbe auf der Rückseite des Papiers. Dies kann durch die Verwendung der falschen Druckfarben oder beispielsweise durch die Verwendung minderwertiger Papiersorten entstehen.

Eckfeldanzeige

Unter einer Eckfeldanzeige versteht man eine Anzeige, die in der jeweiligen Ecke einer Seite plaziert ist und mit zwei Seiten an die redaktionellen Beiträge grenzt. Eckfeldanzeigen werden meist mit einem Aufschlag berechnet.

Eisbrecherfrage

Die Eisbrecherfrage soll innerhalb einer Befragung Kontakt und Vertrauen schaffen, um „das Eis zu brechen“. Es handelt sich um Fragen, die der Befragte leicht und unverfänglich möglichst mit „ja“ beantworten kann. Die Eisbrecherfrage wird zu Beginn der Befragung gestellt.

Erfahrungskurvenkonzept

Beim Erfahrungskurvenkonzept geht man davon aus, dass durch eine Verdopplung der Gesamtproduktionsmenge mit einem Kostenrückgang der Stückkosten von 20% bis 30% zu rechnen ist.

Euro – Skala

Die Euro – Skala ist die standardisierte DIN – Normskala für Vierfarbdruck. Im Offsetbereich wird mit den Farben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz gedruckt.

Eyecatcher

Unter einem Eyecatcher versteht man einen besonderen Blick- und Anziehungspunkt, der den Betrachter fesselt bzw. anlockt.

Experiment

Innerhalb der Marktforschung versteht man unter einem Experiment die Beobachtung oder Befragung von Verhaltensweisen im Rahmen eines kontrollierten Versuchs. So können mögliche Kausalzusammenhänge zwischen mindestens zwei Faktoren untersucht werden. Beispielsweise könnte ein Hersteller in unterschiedlichen Geschäften verschiedene Preishöhen testen, um die Auswirkung der Preishöhe auf die Umsatzmenge zu untersuchen.

Fachmarkt

Im Fachmarkt verbindet sich die Breite und Tiefe der Sortimentsausrichtung mit dem gängigen Preis und der Selbstbedienung der Verbrauchermärkte. Fachmärkte sind in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen und dominieren immer mehr im Alltagsbewusstsein der Konsumenten. Bekannte Fachmarktketten sind beispielsweise OBI oder die Praktiker Baumärkte.

Factory Outlet Center

Factory Outlet Center haben sich in Deutschland erst in den letzten Jahren entwickelt. In Factory Outlet Centern schließen sich Hersteller zusammen und verkaufen über den sogenannten Fabrikverkauf ihre Ware direkt an den Endkunden.

Fill In Brief

Beim Fill In Brief wird ein vorgedruckter Brief durch das separate Eindrucken von Anrede und Anschrift personalisiert.

Film

Innerhalb der Druckvorstufe wird der sogenannte Film als Vorlage zur Druckformherstellung genutzt. Der vom Designer entwickelte Entwurf wird mittels elektronischer Daten auf sogenannte Filme ausbelichtet (klarsichtige Kunststofffolien, bei denen der zu druckende Bereich schwarz eingefügt ist).

Fließtextanzeigen

Unter Fließtextanzeigen versteht man Textanzeigen, die ohne eine besondere Gestaltung in die Rubriken der Anzeigenseiten gesetzt werden.

Free Lancer

Unter Free Lancer versteht man innerhalb der Werbebranche freiberufliche Mitarbeiter, die je nach Auftragsaufkommen für die Umsetzung der Aufträge hinzugezogen werden.

Freistellen

Innerhalb der Bildbearbeitung spricht man von Freistellen, wenn ein vordefinierter Bestandteil eines Bildes aus dem Gesamtfoto herausgeschnitten wird.

Freistück

Unter einem Freistück versteht man ein kostenlos geliefertes Exemplar einer Zeitschrift oder einer Zeitung. Freistücke werden gerne zu Werbezwecken oder zur künstlichen Erhöhung der Leserzahlen eingesetzt.

Gap – Analyse

Bei der Gap – Analyse wird die gewünschte mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung verglichen. Die dabei gewöhnlich gefundene Differenz (gap = Lücke) kann im Folgenden durch Maßnahmen innerhalb des Marketings geschlossen werden.

Gestrichenes Papier

Beim gestrichenen Papier werden Mineralstoffe in die Papieroberfläche „eingestrichen“, um so eine glattere und geschlossene Oberfläche zu erhalten. Durch die verbesserte Bedruckbarkeit kann gestrichenes Papier insbesondere für den hochwertigen Bilderdruck und den Kunstdruck verwandt werden.

GfK Panel

Das GfK Panel ist eine repräsentative Zusammenstellung von Haushalten, bei denen die Einschaltquote der aktuellen Fernsehnutzung elektronisch gemessen wird.

Grammatur

Unter der Grammatur versteht man das Papiergewicht in Gramm pro Quadratmeter. Normales Kopierpapier hat beispielsweise 80 Gramm, ein Prospekt normalerweise 120 bis 160 Gramm und eine Visitenkarte 200 bis 300 Gramm pro Quadratmeter.

Grossincome

Unter Grossincome versteht man den Nettoumsatz einer Werbeagentur, also die Summe aller Agenturprovisionen und aller Honorare.

Grotesk

Unter Grotesk versteht man eine serifenlose Schrift wie z. B. die bekannte Schriftart Arial oder Helvetika.

Grundgesamtheit

Unter der Grundgesamtheit versteht man innerhalb der Marktforschung die Gesamtmenge aller Elemente, über die eine Aussage getroffen werden soll. So beinhaltet die Grundgesamtheit der Bevölkerung Deutschlands alle Bundesbürger oder beispielsweise die Grundgesamtheit aller Unternehmenskunden die vollständige Kundenkartei.

Grundnutzen

Der Grundnutzen ist der typische Nutzen eines Produktes oder einer Dienstleistung.

Grundpreis

Der Grundpreis gibt innerhalb der Anzeigewerbung den Preis für ein Millimeter Höhe bei vorgegebener Spaltenbreite an. Er kann für Anzeigen- und Textteile unterschiedlich sein. Neben dem Grundpreis wird meist auch der günstigere Ortspreis angegeben, der jedoch nur von regionalen Werbetreibenden genutzt werden kann.

Halbtonvorlage

Bei der Halbtonvorlage handelt es sich um eine Bildvorlage mit unterschiedlichen Helligkeitsstufen von weiß nach schwarz. Innerhalb des Drucks wird die Abstufung durch den Einsatz unterschiedlich großer Rasterpunkte realisiert.

Headline

Unter der Headline versteht man die Überschrift eines Textes, die optisch hervorgehoben ist. Insbesondere bei der flächigen Betrachtung sollte die Headline dem Leser Aufschluss über den Textinhalt geben und gleichzeitig zum Lesen anregen.

HKS – Farbe

Unter HKS – Farben versteht man eine deutsche Farbnorm, die auf 86 Standardfarben basiert. HKS – Farben werden in der Regel als Firmen- und Schmuckfarben innerhalb des Corporate Designs eingesetzt.

Hochdruck

Beim Hochdruck handelt es sich um ein traditionelles Druckverfahren, bei dem die zu druckenden Bereiche erhaben sind. So ist beispielsweise der Stempel ein typisches Beispiel für Hochdruck.

Holzfreies Papier

Beim holzfreien Papier wird auf die Zugabe von holzbasierenden Materialien verzichtet. Es hat deshalb eine bessere Qualität und ist alterungsbeständiger.

Impressum

Das Impressum ist der gesetzlich vorgeschriebene Druckvermerk innerhalb einer Zeitung oder einer Zeitschrift. Das Impressum enthält in der Regel Name und Adresse des Verlages, das Erscheinungsjahr, die Redaktion sowie Vermerke, das Copyright. Im Internet enthält das Impressum zusätzliche Angaben zum Webseitenbetreiber, teilweise auch zum Datenschutz.

Incentive

Incentives sind Leistungsanreize zur Motivation, die insbesondere innerhalb des Vertriebes eingesetzt werden. So können beispielsweise verdiente Vertriebsmitarbeiter durch außergewöhnliche Reisen mit großem Rahmenprogramm belohnt werden.

Indirekter Absatz

Beim indirekten Absatz erfolgt der Verkauf ?wischenhändler (Einzelhandel/Großhändel).

Infomercial

Ein Infomercial ist eine Mischung zwischen Information und Werbespot. Typisches Beispiel für Infoomercials ist ein Werbespot im Rahmen eines unterhaltenden und informierenden Sendeformats.

Infotainment

Unter Infotainment versteht man die Kombination aus Information und Entertaiment, also Unterhaltung. Diese Idealkombination soll genauso informieren wie auch unterhalten.

Inselanzeige

Die Inselanzeige ist an allen vier Seiten von redaktionellen Text umgeben. Die Inselanzeige ist in der Regel teurer als eine normale Anzeige.

JPEG

Das JPEG – Format ist ein Komprimierungsverfahren für Bilddateien. Es wird insbesondere im Internet angewandt und zeichnet sich im Vergleich zum drucktypischen TIFF – Format durch geringe Speichergröße aus.

Jingle

Unter einem Jingle versteht man die Erkennungsmelodie einer Sendung oder eines Werbespots.

Kalligrafie

Die Kalligrafie ist die Kunst der Schreibschrift. Insbesondere zum Schmuck von Urkunden und für besondere Einladungen findet die Arbeit von Kalligrafen noch heute großen Anklang.

Kapitälchen

Hierbei handelt es sich um eine Schrift, bei der auch die Kleinbuchstaben innerhalb eines Wortes mit Versalien (Großbuchstaben) dargestellt werden. Lediglich die Schrifthöhe wird im Vergleich zur Höhe der Anfangsbuchstaben reduziert.

Kaschieren

Unter Kaschieren versteht man das Aufziehen von Papier, Folie oder einem Foto auf einem festen Hintergrund. Insbesondere im Messebau werden viele Grafiken kaschiert.

Käufermarkt

Beim Käufermarkt übersteigt das Angebot die Nachfrage. Da der Kunde nun zwischen den unterschiedlichsten Anbietern wählen kann, kommt dem Marketing eine entscheidende Bedeutung zu. Engpassfaktor für Wachstum ist beim Käufermarkt das Marketing.

Kaufkraftkennziffern

Die Kaufkraftkennziffern werden bundesweit durch die GfK (Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg) erhoben und geben Aufschluss über die unterschiedlichen regionalen Kaufkräfte. Der Bundesdurchschnitt wird mit 100% festgelegt, Werte über 100% geben eine überchschnittlich hohe Kaufkraft, Werte darunter hingegen eine entsprechend geringe Kaufkraft an. Insbesondere für stationären Einzelhandel sind Kaufkraftkennziffern von ausschlaggebender Bedeutung.

Kernbotschaft

Die Kernbotschaft ist die wichtigste Aussage eine Unternehmens an seine Zielgruppe. Die Kernbotschaft sollte kurz und präzise formuliert werden. Sie dient als Grundlage für weitere Werbetexte.

Kernleser

Die Kernleser sind diejenigen Leser, die in der Regel jede Ausgabe eines Titels lesen und deshalb die typische Leserschaft bilden.

KISS

Abkürzung für Grundsatz Keep it simple and stupid. (Sage es einfach und schlicht). Komplizierte Texte und überfrachtete Werbeflächen verwirren den Betrachter und senken sein Interesse.

Kommunikationspolitik

Aufgabe der Kommunikationspolitik ist es über die Unternehmensleistung zu informieren und potentielle Kunden zum Kauf zu motivieren. Die wichtigsten Instrumente der Kommunikationspolitik sind die Werbung, die Verkaufsführung, der persönliche Verkauf sowie die Öffentlichkeitsarbeit. In den letzten Jahren haben sich zusätzliche Instrumente wie Produktplacement, Direktmarketing und Sponsoring entwickelt.

Kontrahierungspolitik

Die klassische Preispolitik wird auch als Kontrahierungspolitik bezeichnet. Hierzu zählt die konkrete Preisfestlegung, die Rabattpolitik, die Kreditpolitik sowie Lieferungs- und Zahlungsbedingungen.

Kopfstand

Als Kopfstand bezeichnet man innerhalb des Messebaus ein Messestand, der nach drei Seiten hin offen ist. Der Kopfstand befindet sich in der Regel am Ende einer Messestandreihe.

Kunstdruckpapier

Beim Kunstdruckpapier handelt es sich um ein besonders gutes zweiseitig gestrichenes Papier, das für hochwertige Druckwerke (insbesondere für Darstellung detailreicher Fotografien) verwendet wird.

Laufrichtung

Unter Laufrichtung versteht man in der Druckindustrie die Ausrichtung der einzelnen Fasern innerhalb des Papiers. Insbesondere bei der Druckweiterverarbeitung kann die falsche Laufrichtung zu unschönen Brüchen beim Falzen oder beispielsweise zum Verziehen und Wellen des Endproduktes führen

Laufweite

Innerhalb der typografischen Gestaltung bezeichnet man die Abstände zwischen den Buchstaben als Laufweite.

Leserstrukturanalyse

Bei der Leserstrukturanalyse wird die Leserstruktur durch eine direkte Befragung der Leserschaft ermittelt.

Leser – Blatt – Bindung

Die Leser Blatt Bindung (LBB) bewertet die Verbundenheit des Lesers zur Publikation hin. Sie ist Indiz für die Wertigkeit, die der Werbeträger beim Leser einnimmt.

Leser- pro – Nummer

Der Leser – pro – Nummer – Wert (LpN) steht für die Gesamtzahl aller Personen, die im Schnitt eine Ausgabe lesen oder auch nur durchblättern.

Leser – pro – Exemplar

Bei dem Wert Leser – pro – Exemplar (LpE) wird die Zahl der Leser bestimmt, die ein normales Exemplar einer Zeitschrift lesen. Er liegt je nach Titel meist bei ein bis sechs Lesern.

Lettershop

Der Lettershop ist ein für das Direktmarketing spezialisierter Dienstleister, der alle anfallenden Aufgaben übernimmt. Hierzu zählen insbesondere die Konfektionierung, das Kuvertieren, das Frankieren sowie das Sortieren und das Freimachen des Portos.

Listbroking

Beim Listbroking vermieten Unternehmen ihren eigenen Kundenadressen an nicht konkurrierende Unternehmen. Die Vermittlung erfolgt meist über Adressverlage.

Unter einem Logo versteht man ein Marken- oder Firmenzeichen. Das Logo kann aus einer Grafik (Bildmarke), aus einer Schrift (Schriftmarke) oder aus einer Grafik – Schrift – Kombination (Bild – Wort – Marke) bestehen. Bei entsprechender Gestaltungshöhe ist das Logo durch das Urheberrecht geschützt Gleichzeitig kann es durch die Eintragung als Marke oder als Markenzeichen zusätzlich geschützt werden.

Lumbecken

Beim Lumbecken werden einzelne Blätter seitlich mit einem Klebstoff zusammengeleimt und so haltbar verbunden.

Mailing

Ein Mailing ist eine Werbesendung, die meist im Direktmarketing eingesetzt wird. Sie besteht klassischerweise aus einem personalisierten Anschreiben, einem kleinen Verkaufsprospekt sowie einem Responseelement (Antwortkarte) sowie dem Versandkuvert.

Majuskel

Als Majuskel wird in Schriftsetzerhandwerk der Großbuchstabe bezeichnet.

Markenpolitik

Unter der Markenpolitik versteht man alle Entscheidungen und Maßnahmen eines Unternehmens zur Markierung seiner Produkte. Durch die Verwendung von besonderen Markennamen ( z. B. HUGO BOSS) oder beispielsweise durch ein besonderes Verpackungsdesign (z. B. die unverwechselbare Flasche von Coca-Cola) kann sich ein Unternehmen bei vergleichbaren Produkten im Wettbewerb differenzieren. Gleichzeitig erleichtert eine entsprechende Marke die kommunikativen Maßnahmen durch den hohen Wiedererkennungswert erheblich. Bei der meist gleichbleibend hohen Qualität eines Markenartikels kann eine entsprechende Markentreue wesentlich leichter aufgebaut werden. Die eingeführte Marke hat zusätzlich einen preispolitischen Spielraum, da der Verbraucher in der Regel eher bereit ist, für eine Marke mehr zu bezahlen ( beispielsweise Markenjeans im Vergleich zu wesentlich günstigeren No-Name-Produkten).

Marketing

Der Begriff „Marketing“ unterliegt einem ständigen Wandel. Grundsätzlich versteht man unter Marketing die Nutzung aller Möglichkeiten ein Unternehmen an die Erfordernisse und Wünsche des Marktes anzupassen. Das Wort Marketing wurde aus dem Amerikanischen übernommen und gewann seit Anfang/Mitte der 60er Jahre in Deutschland zunehmend an Bedeutung.

Marketingmix

Der aufeinander abgestimmte Einsatz der vier Marketinginstrumente Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik wird als Marketingmix bezeichnet.

Marketingprozess

Der Marketingprozess kann in sieben Phasen gegliedert werden, die allerdings in der Praxis nicht isoliert betrachtet werden können, sondern ineinander übergreifen:

1. Problemerkennungs- bzw. Zielfindungsphase

2. Informations- und Datenbeschaffung

3. Informations- und Datenanalyse

4. Marketingkonzeption

5. Marketingentscheidung

6. Marketingrealisation

7. Marketingkontrolle

Marktforschung

Unter der Marktforschung versteht man alle systematischen Erhebungen, Analysen und Interpretationen für die Absatz- und Beschaffungsmärkte. Die Marktforschung überschneidet sich mit der Marketingforschung, deren Aufgabe neben der Absatzmarktforschung auch die Forschung und Verarbeitung aller innenbetrieblichen, marketingrelevanten Sachverhalten ist. Allerdings ist die Unterscheidung zwischen Marktforschung und Marketingforschung in der Fachliteratur uneinheitlich.

Marktsegmentierungsstrategie

Um möglichst zielgruppengerecht arbeiten zu können, wird bei dieser Strategie der Gesamtmarkt in einzelne, in sich homogene Teilmärkte zerlegt. Kriterien zur Segmentierung können geografische Merkmale (Stadt, Land, Bezirke), soziodemografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstand, Beruf, Gehaltsstufe) und psychologische Merkmale (Lebensstil, Verhalten, Werte) sein.

Me – Too – Produkt

Ein Me – Too – Produkt ist ein Produkt, das sich in der Regel an Marktführern orientiert und versucht, diesen in Produktausstattung und/oder in werblichen Inhalten zu imitieren.

Mediadaten

Die Mediadaten werden von allen Werbeträgern bereitgestellt und enthalten Angaben Preise, Zuschläge und Rabatte, Formate, Zusatzbelegungsmöglichkeiten, Geschäftsbedingungen sowie Analysen über die Zielgruppen.

Minuskel

Unter Minuskel versteht man Schriftsetzerhandwerk den Kleinbuchstaben.

Nettiquette

Unter Nettiquette versteht man ein neugeprägtes Kunstwort für Benimmregeln im Internet. Hierzu zählt beispielsweise, dass unerwünschte Werbe – E – Mails nicht versandt werden sollen.

Nettoreichweite

Unter der Nettoreichweite versteht man die Anzahl an Lesern, die von einer Werbeträgerkombination genau einmal erreicht werden. Doppelkontakte werden nicht berücksichtigt.

No – Name – Produkte

No – Name – Produkte sind Produkte, bei denen bewusst auf Markenartikeltechniken verzicht wird.

Non – Profit – Marketing

Unter Non – Profit – Marketing versteht man in der Regel Marketing von Unternehmen, die nicht auf Gewinnerzielung, sondern auf öffentliche und soziale Dienstleistungen ausgerichtet sind. Dies können Wohlfahrtsverbände genauso wie Hochschulen oder Bibliotheken sein.

Nordisches Format

Unter dem nordischen Format versteht man eines der drei gebräuchlichen deutschen Zeitungsformate mit dem Format 570 mm x 400 mm.

Nutzen

Der Nutzen ist ein in Druckereien gängiger Begriff, der die Anzahl der Druckobjekte angibt, die aus einem Bogen gewonnen werden können.

Offertenblätter

Offertenblätter sind Zeitungen, deren Hauptziel das Abbilden von Kleinanzeigen ist. In der Regel müssen Privatinserenten eine Gebühr zahlen, so dass der Gewinn über gewerbliche Anzeigen mit dem Kauf von Zeitung realisiert wird.

Offsetdruck

Der Offsetdruck ist das wichtigste Flachdruckverfahren der modernen Drucktechnik. Über eine Gummiwalze wird die Druckfarbe indirekt auf das Papier gebracht.

Ortspreis

Unter dem Ortspreis versteht man den günstigeren Preis von Zeitungen und Anzeigeblätter für eine regionalen Gewerbetreibenden. Anbieter außerhalb der Region müssen den Grundpreis bezahlen. Wird der Auftrag durch eine Werbeagentur erteilt, wird der Werbeagentur der höhere Grundpreis abzüglich der Agenturprovision berechnet.

Outline

Unter „Outline“ versteht man eine Schrift, deren Gestaltungsprinzip auf der starken Konturengestaltung beruht.

Panel

Ein Panel ist ein nach bestimmten Merkmalen ausgewählter Personenkreis, der in definierten Zeiträumen immer wieder befragt wird. Vor allem Veränderungen im Einkaufs- und Konsumverhalten können so beobachtet werden. Panels können beispielsweise aus Verbrauchern oder Zwischenhändlern zusammengestellt werden

Pantone – Farben

Die sogenannten Pantone – Farben sind die amerikanischen Druckstandardfarben. Im Vergleich zu den 86 deutschen HKS – Farben gibt es mehr als 1000 Pantone-Farben

Plazierung

Unter der Plazierung versteht man insbesondere in der Anzeigenwerbung die Position der Anzeige innerhalb des Werbeträgers. Dies kann in einem redaktionellen Umfeld, im Anzeigenteil, auf der Vorder- oder Rückseite oder beispielsweise am rechten beziehungsweise linken Rand sein. Besondere Plazierungen wie z. B. eine Position auf der Titel- oder Rückseite werden in der Regel mit besonderen Zuschlägen berechnet.

Point of Sale (POS)

Ort, an dem das Produkt dem Kunden angeboten und verkauft wird.

Pop – Up

Unter einem Pop – Up versteht man ein dreidimensionales Werbemittel, das sich meist beim Aufmachen eines Werbebriefes selbstständig öffnet.

Primärerhebung

Mit dem Begriff „Primärerhebung“ wird die eigene Erhebung von Daten innerhalb der Marktforschung bezeichnet. Die Primärerhebung kann durch Befragungen und Beobachtungen wie z. B. Telefoninterviews oder Markttests durchgeführt werden. Dies geschieht meist dann, wenn keine Sekundärdaten, also bereits vorhandene Daten oder Untersuchungsergebnisse zu wichtigen Fragestellungen vorliegen.

Printmedien

Der Ausdruck „Printmedien“ wird innerhalb der Werbung für gedruckten Medien, also Zeitungen, Anzeigenblätter, Zeitschriften oder beispielsweise Beilagen genutzt.

Produktplacement

Das Produktplacement bezeichnet die gewollte Plazierung von bestimmten Artikeln (meistens Markenartikeln) in Fernsehsendungen und Spielfilmen. Der Konsument erlebt das Produkt nicht innerhalb einer offensichtlichen Werbung, sondern als Bestandteil einer Unterhaltung.

Produktlebenszyklus

Der Produktlebenszyklus ist der „Lebenslauf“ eines Produktes. Der Produktlebenszyklus wird in vier Abschnitte eingeteilt
1. Einführungsphase
2. Wachstumsphase
3. Reifephase
4. Degenerationsphase.

Je nach Produkt ist der zeitliche Verlauf der vier Phasen unterschiedlich. Insbesondere Klassiker (wie beispielsweise Coca Cola) gehen nicht oder mit großer Verspätung in die vierte Phase.

Public Relations

Unter Public Relations (auch PR oder Öffentlichkeitsarbeit) versteht man das bewusste und dauerhafte Bemühen, Verständnis und Vertrauen in der Öffentlichkeit aufzubauen. Die wichtigsten Instrumente sind hier die Pressemeldungen, Pressekonferenzen, spezielle PR – Anzeigen, redaktionelle Fachbeiträge oder auch Veranstaltungen, Kundenzeitschriften mit PR – Charakter oder beispielsweise besondere Stiftungen.

Quantitatives Merkmal

Ein quantitatives Merkmal bezeichnet innerhalb der Marktforschung ein zahlenmäßig fassbares Merkmal wie beispielsweise die Höhe des Einkommens oder das Alter der Zielgruppe.

Raster

Unter einem Raster versteht man in der Drucktechnik die Möglichkeit, Hell- und Dunkelwerte beispielsweise eines Fotos in einzelne Punkte aufzulösen und dadurch verschiedene Helligkeitsstufen abzubilden. Je nach Qualität des zu bedruckenden Papiers kann das Raster von 28 bis zu 100 Linien pro Zentimeter aufweisen. Der klassische Zeitungsrollenoffsetdruck verwendet meistens von 28 bis zu 32 Linien, während der Kunstdruck mehr als 80 Linien erreichen kann. Die klassische Rasterweite liegt bei Offsetdruck zwischen 60 und 70 Linien.

Reason Why

Unter Reason Why versteht man in der Werbekonzeption die Begründung, weshalb eine Zielgruppe ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen sollte.

Relaunch

Unter Relaunch versteht man die Wiederbelebung eines Produkts mit geänderten Parametern, wie z. B. die neue Gestaltung des Produkts, eine neue Verpackungsgestaltung oder einem geänderten Werbekonzept.

Reminder

Der Reminder erinnert an die bereits bekannte Werbebotschaft oder fasst z. B. Direktmailing einem bereits erfolgten Mailing nach. Er erinnert die Zielgruppe und soll die vorangegangenen Aktionen unterstützen.

Response

Die Reaktionen auf bestimmte Werbemaßnahmen wird als Response bezeichnet. Besonders im Direktmarketing ist der Response neben der Wandlerquote ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Rheinisches Format

Das rheinische Format bezeichnet neben dem Berliner Format und dem nordischen Format eines der drei gebräuchlisten Zeitungsseitenformate in Deutschland. Die Größe beträgt 530 mm x 375 mm.

Robinsonliste

Die Robinsonliste ist eine vom Deutschen Direktmarketing Verband (DDV) geführte Adressdatei, in der sich jeder eintragen kann, der keine Werbemailings erhalten möchte. Gewerbliche Adressverlage nehmen diese Adressen in ihre eigenen Listen auf, gleichen sie ab und löschen entsprechende Dateien.

Rollenoffset

Der Rollenoffset ist der Offsetdruck im Rotationsprinzip. Er ermöglicht sehr hohe Stückzahlen in kurzer Zeit. Klassische Anwender des Rollenoffsetdrucks sind die Zeitungsverlage.

Satzspiegel

Der Satzspiegel bezeichnet die bedruckbare Fläche einer Seite. Insbesondere ffür die Anzeigegestaltung ist die Kenntnis des jeweiligen Satzspiegels wichtig, da er von Zeitschrift zu Zeitschrift variiert.

Sekundärerhebung

Mit dem Begriff „Sekundärerhebung“ wird innerhalb der Marktforschung die Auswertung bereits vorhandener Daten, die ursprünglich für andere Zwecke erhoben wurden, bezeichnet. Es werden also bereits durchgeführte Untersuchungen und vorhandene Zahlenwerke (z. B. Statistisches Bundesamt in Wiesbaden, Verbandsinformationen usw.) ausgewertet und so vorliegenden R?l?uf eigene Fragestellungen gezogen.

Serifen

Unter den Serifen versteht man die kleinen schmückenden Querstriche an den Ecken und Endungen einer Schrift. Typische Serifenschriften sind die Times oder beispielsweise die Garamond.

Siebdruck

Beim Siebdruck handelt es sich um ein Druckverfahren, bei dem über ein feinmaschiges Sieb die Farbe direkt auf den Druckträger aufgetragen wird. Der Siebdruck eignet sich insbesondere für Auflagen, die auf normalerweise nicht bedruckbaren Materialien wie Stoff oder Metall gedruckt werden sollen.

Special Interest Zeitschriften

Special Interest Zeitschriften sind alle Titel, die sich auf bestimmte Themengebiete beziehen. So sind typische Special Interest Zeitschriften Titel zu den Themen Auto, Mode, Sport, Gesundheit oder beispielsweise Kultur.

Sponsoring

Sponsoring hat sich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Instrument der Kommunikationspolitik entwickelt. Beim Sponsoring stellt der Sponsor dem Gesponsorten Geld oder andere Sachmittel zur Verfügung und erhält im Gegenzug die Möglichkeit, sein Unternehmen darzustellen. Dies kann durch Namensnennung oder beispielsweise Darstellung des Firmenlogos auf einem Fußballtrikot oder auf einem Motorsportwagen geschehen.

Stärken-/Schwächenanalyse

Hier werden die wichtigsten Leistungsfaktoren eines Unternehmens analysiert und auf Stärken bzw. Schwächen hin bewertet. Entsprechend können die wichtigsten Konkurrenten bewertet werden und mit dem eigenen Unternehmen verglichen werden, um Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und mögliche Verbesserungen zu ziehen.

Storetest

Beim Storetest werden in ausgewählten Geschäften neue oder veränderte Produkte angeboten und auf ihren möglichen Erfolg getestet.

Story Board

Das Story Board ist der vorskizzierte Entwurf eines geplanten Fernsehspots mit den wichtigsten Szenen und entsprechenden Textinhalten.

Streuverlust

Unter einem Streuverlust versteht man die Kontakte, die durch eine Anzeige erricht werden können, aber nicht zur definierten Gruppen gehören. Die Höhe des Streuverlustes gibt also an, wie effizient eine Kampagne oder eine Anzeige die vordefinierte Zielgruppe erreicht.

SWOT Analyse

Die SWOT Analyse verbindet die Stärken-/Schwächenanalyse mit einer Chancen-/Risikoanalyse.
Die einzelnen Buchstaben stehen dabei für die folgenden Begriffe:

S=Strengths (Stärken)

W=Weakness (Schwächen)

O=Opportunities (Chancen)

T=Threats (Risiken)

Supplement

Ein Supplement ist eine Beilage, die dem Standardmedium beigegeben wird. Ein typisches Supplement ist z. B. die Zeitschrift Prisma, die als Fernsehzeitschrift den Tageszeitungen beigelegt wird.

Tausender-Kontakt-Preis (TKP)

Maßstab für kommunikative Leistung eines Mediums, bei dem (Einschalt-) Kosten und Reichweite in Beziehung zueinander gesetzt werden (Einschaltkosten : Kontakte x 1000). Falls Sie es noch genauer wissen wollen, fragen Sie nach dem gewichteten Tausender-Kontakt-Preis. Gewichtet deshalb, da er sich dann genau nach Ihrer Zielgruppe richtet und die natürlichen Streuverluste berücksichtigt.

Tausend-Leser-Preis

Der Tausend-Leser-Preis bezeichnet die Kosten pro Tausend ereichter Nutzer des Werbeträgers. Die Formel lautet: Anzeigenpreis x 1000/
die Auflage x Leseranzahl pro Leserexemplar.

Teaser

Der Teaser ist ein Gestaltungsmittel, das starke Aufmerksamkeit erzeugen soll. Eine besondere Botschaft muss dabei nicht transportiert werden. Teaser können beispielsweise besondere Aufdrucke auf Werbesendungen sein. (Wird auch im Hörfunk und TV verwendet.)

Teilerhebung

Innerhalb der Marktforschung werden bei einer Teilerhebung nur bestimmte Teile der Grundgesamtheit untersucht. Dies kann beispielsweise aus Kostengründen geschehen.

Telefonmarketing

Beim Telefonmarketing wird der Kontakt zur Zielgruppe per Telefon aufgenommen. Hierzu zählt der Aquisitionsanruf genauso wie Maßnahmen zur Kundepflege. Allerdings ist der Verkauf per Telefon insbesondere in Deutschland bei Privatpersonen verboten.

Testimonial

Testimonial sind Kundenberichte, die innerhalb der Werbung über ihre positiven Erfahrungen berichten oder zitiert werden.

Tiefdruck

Der Tiefdruck bezeichnet das Druckverfahren, bei dem die zu druckenden Elemente im Druckkörper vertieft eingelassen sind. Der Druckkörper wird eingefärbt, überflüssige Farbe mit einem Rakel abgezogen und auf das Papier gepresst. Es eignet sich bei sehr hohen Auflagen (insbesondere Tiefdruckrotation).

TIFF

Das TIFF – Format ist im Druckverfahren das übliche Dateiformat für das Speichern von Grafiken und Bildern.

Timelack

Timelack ist die Zeitverzögerung, die zwischen dem Start einer Werbekampagne und ihrer wirtschaftlichen Auswirkung besteht.

Tonwertumfang

Unter einem Tonwertumfang versteht man innerhalb einer Grafik oder eines Bildes die Spanne zwischen dem hellsten und dunkelsten Ton.

Typografie

Typografie bezeichnet die Gestaltung mit der Schrift im Gesamtbild. Hierzu zählt die Auswahl der Schriftart genauso wie die Schriftgrößen und Schriftstärke oder natürlich auch die Anordnung.

Undifferenzierte Marketingstrategie

Bei der undifferenzierten Marketingstrategie wird der gesamte Markt mit der gleicher Strategie abgedeckt. Dies kann insbesondere aus Kostengründen entstehen, allerdings können einzelne Teile der Zielgruppe nicht optimal angesprochen werden.

Urheberrecht

Urheberrecht findet in der Werbung unter anderem im Bereich der Logoentwicklung, der Fotos oder z. B. bei der Entwicklung von Schriften seine Bedeutung. Werden keine besonderen Zusatzvereinbarungen getroffen, kann der Verfasser eines Logos oder beispielsweise eines Fotos für wiederholte Nutzung seines Produktes Nutzungsgebühren verlangen.

USP

Der „USP“ (unique selling proposition) ist der einzigartige Verkaufsvorteil eines Produktes (oder einer Dienstleistung). Somit ist es ein nutzenorientiertes Alleinstellungsmerkmal.

Verkäufermarkt

Beim Verkäufermarkt ist die Nachfrage größer als das Angebot. Produkte müssen nicht aufwendig vermarktet, sondern nur noch „verteilt“ werden. Engpassfaktor für Wachstum ist beim Verkäufermarkt die Produktion.

Verkaufsförderung

Die Verkaufsförderung (auch Sales Promotion genannt) hat die Aufgabe, den Absatz zu steigern. Dies geschieht durch die Unterstützung des eigenen Außen- und Innendienstes genauso wie der Absatzmittler (Handel) und die Informierung bzw. Beeinflussung der Endabnehmer. Typische Formen der Verkaufsführung sind Verkaufsaktionen zu besonderen Themen, Preisausschreiben oder auch Warenproben und Informationsveranstaltungen für Kunden.

Vierfarbdruck

Alle üblichen Zeitungen und Zeitschriften und „bunten“ Prospekte werden in dem sogenannten Vierfarbdruck gedruckt. Hierbei werden die vier Grundfarben Yellow (gelb), Magenta (rot), Cyan (blau) und Black (schwarz) in Rasterpunkten übereinander gedruckt. Der farbige Eindruck entsteht erst im Auge des Betrachters, wo sich unterschiedliche Farbrasterpunkte zu einem gesamten Bild mischen.

Vollerhebung

Bei der Vollerhebung werden alle Teilnehmer der Grundgesamtheit untersucht. So wäre z. B. die komplette Befragung aller vorhandenen Kunden eine Vollerhebung.

Werbebotschaft

Die Werbebotschaft ist die Grundinformation, die für die Werbemittel an die Zielpersonen kommuniziert werden sollen. Die Werbebotschaft kann in Bild, Schrift, Wort, Ton vermittelt werden.

Werbeerfolgskontrolle

Bei der Werbeerfolgskontrolle werden mögliche Wirkungen der Werbemaßnahmen auf den Absatz kontrolliert. Obwohl aufgrund der unterschiedlichsten Erfolgsfaktoren eine exakte Messung auch nicht möglich ist, können Werbeaktionen beispielsweise im Direktmarketing sehr exakt auf ihren direkten Erfolg kontrolliert werden.

Werbemittel

Ein Werbemittel ist die konkrete Ausdrucksform einer Werbebotschaft. Klassische Werbemittel sind Anzeigen, Prospekte oder beispielsweise TV- und Radiospots.

Werbeträger

Werbeträger sind die Transportmittel der Werbebotschaft bzw. der Werbemittel. Werbeträger sind beispielsweise Zeitungen, Fernseh- oder auch Radiosender.

Wettbewerbsstrategie

Innerhalb der Wettbewerbsstrategie wird festgelegt, wie das eigene Leistungsspektrum im Vergleich zum Wettbewerb positioniert werden soll. Nach Porter bieten sich die Differenzierungsstrategie (Unterscheidung zum Wettbewerb), die Kostenführerschaft (günstigste Anbieter) sowie die Konzentration- oder Schwerpunktstrategie (Konzentration auf bestimmte Dienstleistungen oder Zielgruppen) an.

Wording

Wording ist ein neuerer Begriff für Form und Inhalt der Texte. Das Wording ist ein wichtiges Element innerhalb der corporate identity und findet mittlerweile auch den Einzug unter dem Begriff „corporate wording“.

Yellowpress

Unter Yellowpress versteht man die Boulevardpresse.

YMCK

YMCK ist eine Abkürzung für im Vierfarbdruck gebräuchliche vier Farben für Yellow, Magenta, Cyan und K (Schwarz).

ZAW

ZAW steht für Zentralverband der Werbewirtschaft und ist als Dachverband Interessen-Vertreter der treibenden Werbewirtschaft, der Medien, der Agenturen und der Marktforschungsbranche.

Zielgruppen

Unter Zielgruppen versteht man die Teilgruppen des Gesamtmarktes, die für Absätze eines Unternehmens allgemein, für spezifische Produkte oder verkaufsfördernde Maßnahmen von Interesse sind. Zielgruppen werden durch die Marktforschung in Hinblick auf Bedarf, Bedarfsvolumen und Bedarfskomplexe hin untersucht. Die Identifizierung von Zielgruppen erfolgt entweder durch klassische Merkmale (Wohnort, Einkommen, Bildungsstand, soziale Schicht, Alter etc.) oder durch verhaltens- bzw. lebensstilspezifische Kriterien. Ziel der Untersuchung von Zielgruppen ist die Feststellung von zu erwartendem Absatz, Marktvolumen, der spezifischen Kaufkraft und der optimalen Preisgestaltung.

Zusatznutzen

Der Zusatznutzen ist ein besonderer Nutzen, der neben dem Grundnutzen (der allgemein übliche Nutzen eines jeweiligen Produktes) für Kunden entstehen kann. Mit dem Zusatznutzen wird vor allem versucht, sich vom Angebot anderer Anbieter positiv abzuheben.